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  • Swen Heidenreich

Jobverlust? Sinnkrise? - Dies ist DEINE Chance auf ein erfüllendes und erfolgreiches Leben

Aktualisiert: Apr 17


Sie stecken gerade in einer Lebenskrise?
"Krise als Chance sehen!"


- Ein viel zitierter Spruch. Aber was heißt das eigentlich?



Was ist eine Krise? Und was meinen wir genau mit Chance? Chance auf was?


1. Was ist eine Krise?


Es gibt eine Vielzahl von „Krisen":

  1. Wiederkehrende Krisen: Zwischenmenschliche Krisen in Paarbeziehungen, oder ich denke da auch an Konfliktsituationen bei der Arbeit mit einer Vielzahl von Stressoren

  2. "Äußere" Krisen: z.B. ausgelöst durch Jobverlust, den plötzlichen Tod eines Freundes oder Familienmitgliedes, oder ähnliche einschneidende Erlebnisse.

  3. "Innere" Krisen: Eine Sinn-Krise in unserem Leben, ausgelöst durch die gewachsene und nun reif gewordene Erkenntnis, dass wir jahrelang einem Zerrbild nachgejagt sind. Wir erkennen, dass unser Glück und Sinn im Leben nichts mit Titeln, Zahlen auf einem Kontoauszug, oder unserem Status in einer Firma zu tun hat.


Allen gemeinsam: Die Krise machen wir uns alle selbst! Egal, wie wir Krisen kategorisieren. Krisen sind IMMER innere Bewertungen einer Situation.

Schon das Wort „Krise“ macht es deutlich: Es ist ein Wort, das eine negative Konnotation hat. Es handelt sich also um eine negative Bewertung einer Situation. Und Bewertungen finden immer durch uns selbst statt. Schon die alten Griechen (Epiktet) wussten:

„Es sind nicht die Dinge an sich, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge.“

Was glaubst Du: Wie viel Prozent Deines Glücks oder Unglücks wird von ANDEREN Menschen, Ereignissen, Tatsachen bestimmt?

Ohne tiefer darüber nachgedacht zu haben, würden die meisten Menschen annehmen, dass das 100% sind. Zumindest verhalten wir uns meistens so!

Nach ein wenig Überlegung stellen wir vielleicht fest: "Ja. Ok ich hab da auch einen Eigenanteil…also sagen wir mal 50-50…."

Aber ich sage Dir: Es sind 100% - zu 100% sind wir für unser Glück oder Unglück verantwortlich. Zu 100% liegt die Verantwortung für unsere Gefühle, Gedanken und Handeln bei uns.

Natürlich erleben (!) wir Krisen. Aber nehmen wir das Beispiel Arbeitsplatzverlust.

Diese Problematik wird in den nächsten Jahren massiv an Bedeutung gewinnen - durch Automatisierung und Digitalisierung werden Millionen Arbeitsplätze verloren gehen.

Aktuell redet in Deutschland kaum ein Politiker darüber. Aber die sind Bekannterweise auch nicht die Visionäre unserer Gesellschaft, sondern eher die Feuerlöscher und Krisenmanager.


(Tip: höre Dir an, was Menschen zum bedingungslosen Grundeinkommen sagen, die die Auswirkungen von Digitalisierung und Automatisierung auf die Wirtschaft durchdacht haben, z.B. Andrew Yang, Elon Musk, Richard David Precht, oder Yuval Noah Harari).


Aber zurück zur Arbeitslosigkeit. Die kann Menschen (noch) in Krisen stürzen. Sicher. Um so mehr, je mehr sie ihren Selbstwerte an Dinge geknüpft haben, die mit der Arbeit zu tun hatten - wie Einkommen, Auto, Titel, Status…


Trotzdem: Der Verlust des Arbeitsplatzes ist nicht gleichbedeutend mit „Krise“ oder Unglück! Warum? Wenn es wirklich so wäre, dann würden alle Angestellten, die Ihren Arbeitsplatz verlieren völlig gleich empfinden. Alle würden z.B. auf einer Zufriedenheits-Skala von 1-10, die 1 angeben. Alle wären gleich betrübt und unglücklich!

Das entspricht aber nicht den Beobachtungen. Wie kann das sein?


Es sind eben nicht die Ereignisse, sondern unsere Sichtweise der Dinge, die eine Krise ausmachen. Das heißt nicht, dass wir erfreut sein sollten, wenn wir unseren Arbeitsplatz verlieren. Ich gehe auch davon aus, dass die Mehrzahl der Angestellten aus diesem Beispiel erst einmal in einer Krise stecken.


Aber: Wir sehen dann verschiedene Herangehensweisen an diese Situation: da gibt es solche, die sich bereits nach einer Woche schon auf die Suche nach neuen Ufern machen, andere fallen in ein tiefes Loch, und dann all diejenigen, die sich dazwischen befinden.

Wenn wir uns diese Menschen genauer anschauen, die mit Tiefschlägen und schwierigen Lebensereignissen besser umgehen können, dann finden wir vor allem Eines: sehr reflektierte und gereifte Lebenseinstellungen.


Woher auch immer Deine aktuelle „Krise“ kommen mag - durch äußere Ereignisse, innere Reifung, oder eine belastende zwischenmenschliche Beziehung - in jeder dieser „Krisen“ steckt eine unglaubliche Chance.



2. Was genau meinen wir mit Chance? Chance auf was?


Die Chance liegt darin, dass wir auf uns Selbst zurückgeworfen werden.

Auf die Frage, wer wir wirklich sind - ohne all diese Dinge, wie Status, Titel und dergleichen, die mit unserem Job einhergehen. Wir bekommen DIE Chance im Leben, uns eine andere Lebenseinstellung anzueignen, zu reifen und zu einem wahrhaftig zufriedeneren und stabileren Menschen zu werden.


Authentisch leben: Erfüllt UND erfolgreich.

Stabilität, die auf unserem authentischen Selbst beruht - nicht mehr auf Anschaffungen (Auto, Haus…) oder Zuschreibungen durch andere (Titel, Status…)

Am Ende des Tages sind all diese Dinge wie Anschaffungen, Titel, Status, ja selbst das Geld, nur Erfindungen von Menschen. Denke einmal darüber nach. Es sind Scheinbilder. Dinge, die nichts mit Zufriedenheit und Glück von Menschen zu tun haben. Sobald eine Grundsicherung unseres Lebens sichergestellt ist, hat ein höheres Einkommen keine Bedeutung mehr auf unsere emotionale Zufriedenheit, wie Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahnemann und Ökonom Angus Deaton herausfanden.




Geld & Status, Titel & Macht...machen nicht glücklich.

Äußerliche Dinge streicheln lediglich unser Ego. Mehr nicht. Und darin liegt auch die Gefahr.


Das Ego, ist nicht etwas, das uns gut tut. Weder uns selbst, noch anderen. Es entfernt uns von unserem authentischen Selbst.




Was ich mit „authentischem Selbst“ meine? Kurz gesagt: Frage Dich, wer Du bist, ohne all diese Erfindungen und äußerlichen Dinge! Wer bist Du wirklich? Tief im Inneren? Nur weil Du nicht mehr Abteilungsleiter der Firma XY bist, bist Du doch noch da, oder? Wer ist noch da? Was bleibt, wenn Du all die äußeren Dinge einmal radikal wegdenkst?


Und da liegt genau die Chance in jeder Krise:

Wir können diese Situation nutzen, um unsere Werte mit unseren Stärken und Zielen in Einklang zu bringen. So erlangen wir Klarheit, Lebensqualität & Sinn im Leben (mehr dazu hier).


Wir können uns entscheiden das Leben anders zu betrachten. Mehr im Einklang und in Harmonie mit uns selbst sein. Wir können uns eine Lebenseinstellung aneignen, die auf Gleichmut und Zufriedenheit in den kleinen Dingen beruht, und nicht auf der immer neuen Suche nach den großen Dingen, deren Erwerb und Erhalt uns nur immer mehr stressen (siehe dazu auch Bernd Hornung). Wenn Du Dein Glück aufbaust auf äußeren, schnelllebigen und veränderbaren Dingen, dann hast Du auch keine solide Basis für Dein Glück und Deine Zufriedenheit in Deinem Leben - logisch oder?



Diese Krise ist keine Krise! Dies ist DEINE Chance auf ein reflektierteres, achtsameres und erfülltes Leben


Betrachte diese „Krise“ grundlegend anders! Es ist eine Chance für eine grundlegend andere Lebenseinstellung! Eine Lebenseinstellung, die Dich nach Innen schauen läßt. Auf das, was uns als Mensch ausmacht. Eine Lebenseinstellung, die Substanz hat und uns Stabilität und Klarheit gibt. Wie klingt das?


Hier einige konkrete Tipps für Dich:


Glück in den kleinen Dingen des Lebens finden.
  1. Hier einige konkrete Tipps, um im nächsten Vorstellungsgespräch zu überzeugen: 7 Insider-Tipps

  2. Versuche aktiv mehr Zeit drauf zu verwenden - vor allem in guten Zeiten - mehr Gleichmut und Einsicht zu erlangen. Stärke Deine Achtsamkeit und halte aktiv nach den kleinen und kleinsten Dingen im Leben Ausschau, die Dir Freude bereiten (das Lächeln eines Kindes, ein angenehmer Duft, das Abendessen, das Deine Frau oder Dein Mann Dir liebevoll zubereitet hat… Notiere über einen längeren Zeitraum immer wieder diese Glücksbringer für Dich selbst. Schaue Dir diese Glücksbringer immer wieder und regelmäßig an!


3. Finde Ruhe in Dir selbst.


Hierzu meine uneingeschränkte Empfehlung für Dich - basierend auf eigener Erfahrung:


Vipassana Meditation






4. Fange an, Dir die wichtigen Fragen im Leben zu stellen. Fragen, wie: „Wer bin ich?“, "Warum bin ich hier?", "Was will ich bewegen in meinem Leben?", "Was ist meine Berufung?"...

Mache jetzt - noch vor der nächsten Bewerbung, oder einem Jobwechsel - den wichtigen ersten Schritt auf dem Weg zu Deinem authentischen Selbst und Deinem vollen menschlichen Potenzial. Mache Dich auf die Reise zu Deinem authentischen Selbst.



Ich wünsche Dir viel Erfolg und viel Freude auf dieser Reise. Es ist die wichtigste und spannendste Reise Deines Lebens.


Dein Swen

- Trainer & Coach & Wegbegleiter auf der Reise zum authentischen Selbst.



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